Aktuelle Warnmeldung

Wir informieren Sie über aktuelle Phishingversuche und Trojaner

Immer wieder versuchen Internetkriminelle, Schadsoftware und Trojaner auf fremde Rechner einzuschleusen. Generell ist dabei zu beobachten, dass die Betrüger immer perfekter in ihrem Vorgehen werden und es immer schwieriger wird, ihre Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen.

Klicken Sie niemals auf Links in Mails, wenn Sie nicht ganz sicher über deren Absender und Inhalt sind

Der übliche Weg der Betrüger, eine Schadsoftware einzuschleusen, ist der über eine Mail, welche einen Link enthält. Klicken Sie auf den Link, könnte Ihr Rechner mit dem Schadprogramm infiziert werden.

Aktuell sind massenweise Mails mit dem Betreff „Ihre Bestellung bei Amazon.de“ im Umlauf, die von dem Versandhändler zu kommen scheinen. Die Mail enthält einen angeblichen Link zur Verfolgung der Sendung. Wird dieser Link aktiviert, installiert sich automatisch ein Trojaner auf dem Rechner des Anwenders. Die Aufmachung der Mail ist durchaus authentisch und nur Kleinigkeiten (keine korrekte Absenderadresse, ungleiche Bestellnummer in Mail und Link) weisen auf den Betrugsversuch hin.

Die Namen der Anbieter UPS und DHL wurden im letzten Monat für ähnliche Zwecke missbraucht. Besonders trickreich wird auch MasterCard missbraucht, da deren Kunden zur Zeit ähnliche Phishingmails erhalten.

Leider wird es immer schwieriger „echte“ E-Mails von Mails mit Betrugsversuchen zu unterscheiden.

Wie können Betrugsvarianten aussehen, wenn bereits ein Trojaner auf dem Rechner ist?

Zurzeit kursieren Schadprogramme, die vorgeben, die Bank würde ein neues Sicherheitssystem einführen.

1) Betroffen sind PC's, die mit einem speziellen Banking-Trojaner infiziert sind. Solche Trojaner 
    werden nach Aufruf der Login-Seite aktiv. Dort werden Sie vom Trojaner aufgefordert zu einer 
    verbesserten "Online-Banking-Schutzanlage" eine kurze Schulung zu durchlaufen. Sofern Sie den 
    Anweisungen des Banking-Tojaners folgen und eine TAN eingeben, wird statt der
    vermeintlichen Testüberweisung eine echte Überweisung auf ein Konto der Betrüger 
    durchgeführt.

2) Die zweite Variante gibt vor einen Test durchzuführen. Hier werden angeblich Tests mit dem
    Empfänger "Max Mustermann" durchgeführt. Sie werden bei dieser Variante beim Aufruf der
    Onlinefiliale abgefangen und auf die gefälschten Seiten umgeleitet.

    Falls Sie eine solche Aufforderung erhalten, kommen Sie dieser keinesfalls nach und setzen Sie 
    sich umgehend mit uns in Verbindung. Ihren PC sollten Sie unverzüglich von einem Fachmann 
    überprüfen lassen.

Unsere Maßnahme - der Banking-Browser VR-Protect

Viele Trojaner greifen heute nicht das Banking-Verfahren, sondern den Rechner des Internet-Nutzers an. Sicherheit ist nur gegeben, wenn der Kunde stets alle aktuellen Sicherheitseinstellungen umsetzt und seiner Kontrollpflicht immer zu 100 Prozent nachkommt - sich also letztlich selbst schützt.

Die besondere Schwachstelle ist der Browser der Internet-Nutzer. Seine Aufgabe ist es, jede
Internetseite anzuzeigen und jedes Video abzuspielen. Er erlaubt erst einmal alles – und ist
damit alles andere als sicher. So zielen auch die Angriffe der Banking-Trojaner stets auf die
Manipulation von Browserfunktionen.

Um solchen Betrugsvarianten keine Angriffsfläche zu geben, bieten wir unseren Kunden ab jetzt mit dem Banking-Browser VR-Protect einen Extra-Schutz für sicheres Online-Banking an. Öffnen Sie das Online-Banking mit diesem Browser, kann kein Trojaner Schaden anrichten, da dieser Browser ausschließlich die echten Banking Seiten Ihrer Vereinigte Volksbank Münster eG aufrufen kann. Gefälschte Seiten werden nicht geöffnet.