Vereinigte Volksbank Münster auch 2015 auf Erfolgskurs

Genossenschaftliches Geschäftsmodell und qualifizierte Beratung Grundlage für gutes Geschäftsergebnis

Münster, den 15.02.2016

Vereinigte Volksbank Münster auch 2015 auf Erfolgskurs, Vereinigte Volksbank Münster eG
"Mit unseren Kunden zum Erfolg" signalisiert der Vorstand der Vereinigte Volksbank Münster vor dem neuen Teil des Verwaltungszentrums in Telgte, v.l.: Gerhard Bröcker, Thomas Jakoby und Friedhelm Beuse. Foto: Bernd Pohkamp

Münster. Die andauernde Niedrigzinsphase, die Digitalisierung und deren Auswirkungen auf das veränderte Kundenverhalten, die demografische Entwicklung und die weiter belastende Regulatorik verändern den Wettbewerb und verschärfen die Rahmenbedingungen. In diesem Umfeld konnte die Vereinigte Volksbank Münster auch das Geschäftsjahr 2015 mit guten Ergebnissen und einer stabilen Ertragslage abschließen. Das belegen die Zahlen, die der Vorstand der Vereinigte Volksbank Münster im Rahmen eines Bilanzpressegesprächs präsentierte. "Wir hatten uns erneut ehrgeizige Ziele gesetzt und haben diese durch Kunden- und Mitgliedernähe, Kompetenz und Engagement erreicht", so Vorstandssprecher Gerhard Bröcker bei der Erläuterung der Bilanzzahlen.

Das betreute Kundengeschäftsvolumen wuchs um 5,7 % auf 4,981 Mrd. Euro, die Bilanzsumme um 3,6% auf 2,038 Mrd. Euro. „Das anhaltende Wachstum unseres Kundengeschäftes bestätigt wiederum die Attraktivität des genossenschaftlichen Geschäftsmodells und die besondere Bindung unserer 59.000 Mitglieder und 122.000 Kunden an unsere Bank“, so Bröcker weiter.

Das Kundenkreditgeschäft konnte, vor allem aufgrund des nochmal gewachsenen Mittelstands- und Immobilienfinanzierungsgeschäftes um 8,2% auf 1,493 Mrd. Euro ausgebaut werden. Insgesamt wurden im Privat- und Firmenkundengeschäft 5.500 neue Kredite für private und gewerbliche Investitionen mit einem Volumen von Euro 600 Mio. der heimischen Wirtschaft zur Verfügung gestellt.

“Der deutliche Zuwachs ist Beleg dafür, dass unsere Firmenkunden uns als verlässlichen Partner bei der Umsetzung ihrer Projekte und Investitionen schätzen“, so Thomas Jakoby, für das Firmenkundengeschäft verantwortlicher Vorstand. 

Einen deutlichen Anteil am Finanzierungsvolumen steuerte die Vergabe von immerhin 570 öffentlichen Förderkrediten bei. Das um 19% auf 50 Mio. Euro erhöhte Fördervolumen konnte insbesondere für mittelständische Investitionsvorhaben (12 Mio. Euro, plus 16,4%), für Wohnungsbauprojekte (21 Mio. Euro, plus 26%) und für Investitionen im Bereich Landwirtschaft (17 Mio. Euro, plus 15%) zur Verfügung gestellt werden.

Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis erzielte der Bereich Baufinanzierungen, der erneut deutlich zulegen konnte. 1.567 Finanzierungen (+ 21%) mit einem Volumen von Euro 262 Mio. (+ 36%) stellte die Bank privaten Bauherren aus eigenen Mitteln bzw. vermittelten Darlehen zur Verfügung.  Ausschlaggebend für das Wachstum waren neben einer qualifizierten Beratung vor allem sehr gute Konditionen (insbesondere bei Zinsbindungen von mehr als 10 Jahren), die auch in bundesweiten Vergleichen immer ganz vorne bei den besten Anbietern lagen.

Trotz des weiter anhaltenden Niedrigzinses stiegen die Kundeneinlagen um 3,3% auf Euro 1,586 Mrd., für uns ein weiterer Beleg für das Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden in unser Geschäftsmodell, so Vorstandssprecher Gerhard Bröcker.

Im Wertpapiergeschäft setzte sich der positive Trend der letzten Jahre fort. Die Wertpapierumsätze stiegen um 22% auf Euro 347 Mio., das betreute Wertpapiervolumen erhöhte sich um 8,2% auf Euro 771 Mio.

Erfreulich entwickelte sich auch das in den letzten Jahren ausgebaute Geschäftsfeld Vermögensbetreuung und –verwaltung, das sich sowohl im Hinblick auf die Mandate als auch auf das betreute Volumen sehr positiv entwickelte.  „Die Entwicklung zeigt, dass wir auch in diesem Geschäftsfeld als kompetente Partner wahrgenommen werden“, so der für dieses Geschäftsfeld zuständige Vorstand, Thomas Jakoby.

Das dynamische Wachstum im Kundengeschäft schlug sich auch in einem insgesamt guten und soliden Ergebnis nieder.

Während das Zinsergebnis mit 45,2 Mio. Euro leicht um 1% rückläufig war konnte das Provisionsergebnis auf hohem Niveau nochmal um 11,4% auf 19,6 Mio. Euro gesteigert werden. Der Rohertrag erhöhte sich um 2,1% auf 64,1 Mio. Euro.

Der Betriebsaufwand stieg um 6,4% auf 49,6 Mio. Euro. Nach der erfolgreichen Fusion sind neben den regulatorisch bedingten Kostensteigerungen insbesondere Investitionen in die Zukunft und die Weiterentwicklung unseres Kundengeschäftes Gründe für den gestiegenen Aufwand.

Das ordentliche Betriebsergebnis nach Bewertung beläuft sich auf 15,1 Mio. Euro, 7,4% weniger als im Vorjahr. Der (geplante) Rückgang ist neben dem absehbar niedrigeren Zinsergebnis vor allem durch die erhöhten Aufwendungen für die Revitalisierung der Hauptstelle und die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes in Telgte zu erklären. Der vorläufige Bilanzgewinn liegt bei 4,6 Mio. Euro (- 17,8%)

Die Bank wird der Vertreterversammlung im Juni eine Dividendenausschüttung von 5% (Vorjahr 6%) an ihre Mitglieder vorschlagen. „Wir wollen damit einerseits dem Ergebnisrückgang Rechnung tragen und andererseits unser Eigenkapital weiter stärken, um auch für künftige Entwicklungen und Investitionen gerüstet zu sein“, so Gerhard Bröcker.

Inklusive der Dotierung der Rücklagen erhöhte sich das Eigenkapital um 4% auf Euro 187 Mio.

Per 31.12.2015 wurden 492 Mitarbeiter beschäftigt. Die Bank bildete im Geschäftsjahr insgesamt 39 Auszubildende zu Bankkaufleuten aus. Wie in den vergangenen Jahren konnte jedem Auszubildenden nach Bestehen der Abschlussprüfung ein Arbeitsplatz angeboten werden.

Für das Jahr 2016 geht der Vorstand von einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland aus. Allerdings bleiben für die Volksbank – wie für alle Banken – die eingangs beschriebenen Rahmenbedingungen bestehen und erhöhen den Veränderungs- und Restrukturierungsdruck. „Trotz dieser nicht einfachen Rahmenbedingungen sind drastische strukturelle Einschnitte für uns aber keine Option. Unsere Filialstandorte sind weiterhin elementarer Bestandteil unseres genossenschaftlichen Vertriebsmodells, denn ein zukunftsfähiges Filialnetz stellt Vertriebskraft und Rentabilität einerseits sowie Flächenpräsenz und regionale Verankerung als Alleinstellungsmerkmal andererseits sicher. Die Filialen als Ort für Beziehungsmanagement geben unserer Volksbank „ein Gesicht“ und machen die Marke erlebbar. Wir stellen uns aber auf das geänderte Kundenverhalten ein und prüfen, mit welchem individuellen Filialkonzept wir den Bedürfnissen unserer Mitglieder und Kunden an den einzelnen Standorten mit ggf. angepassten Öffnungszeiten oder reinen SB-Konzepten am besten entsprechen. Parallel soll die Präsenz für unsere Kunden und Mitglieder durch unsere digitale Filiale, mit der wir im Oktober des Jahres an den Start gehen, weiter erhöht werden, so dass wir physisch und digital für unsere Mitglieder und Kunden rund um die Uhr erreichbar sind“, so Friedhelm Beuse, für den Filialvertrieb zuständiger Vorstand.

Als Genossenschaftsbank mit demokratischen Strukturen sind die Vertreterwahlen ein wichtiges Thema in diesem Jahr. In 8 regionalen Wahlveranstaltungen, die im April stattfinden, können die insgesamt rund 59.000 Mitglieder ihre Vertreter wählen.

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