Volksbank Springpokal: Siegesfeier im Stiftshof Freckenhorst

Freckenhorst, den 03.03.2016

Seit 1980 gibt es den Volksbank Springpokal

In einer Feierstunde haben der Kreisreiterverband Warendorf (KRV) und die Volksbank die Sieger des Springpokals 2015 geehrt. Im Stiftshof Dühlmann in Freckenhorst gab es Urkunden und Siegerpokale. Die Pokale holten sich der RV Lippborg-Unterberg als beste Mannschaft und Natalie Freye von RFV Milte-Sassenberg als beste Einzelreiterin ab. „Es war spannend wie selten“, sagte Annette Haversiek, KRV-Vorsitzende, mit einem Blick zurück auf die Saison 2015. In der Tat entschied nur ein Wimpernschlag über den Sieg in der Mannschaftswertung.

Vorstandsmitglied Friedhelm Beuse (Vereinigte Volksbank Münster) begrüßte die rund 60 Reitsportler und freute sich darüber, dass die Volksbank diesen beliebten Volksbank-Springpokal nunmehr seit 1980 ununterbrochen fördere. Im Kampf um den Tagessieg bei der letzten Wertungsprüfung in Lippborg-Unterberg musste Natalie Freye im Stechen gegen Markus Bremer von ZRFV Ennigerloh-Neubeckum ran – und verlor mit einer Zehntelsekunde Rückstand. Für Milte-Sassenberg bedeutete das in der Gesamtwertung Rang zwei hinter Lippborg, die das konstanteste Team hatten. Milte-Sassenbergs Aufholjagd – nach der ersten Wertungsprüfung waren sie schon abgeschlagen – wurde nicht mehr belohnt. Für Lippborg-Unterberg war es der dritte Erfolg seit 1980.

Seitdem hat diese Serie eine gute Tradition, an der der Namensgeber und auch der Kreisreiterverband noch lange festhalten wollen. „Der Wettbewerb ist sicher, wir möchten das gerne fortsetzen“, sagte Friedhelm Beuse vom Vorstand der Vereinigten Volksbank Münster. Das werde von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt getragen, so Beuse weiter.

Annette Haversiek hörte das gerne. Der Springpokal habe immer noch eine hohe Attraktivität und der „Ehr-geiz ist groß“, so die KRV-Vorsitzende. Das belegen auch die Zahlen: 2015 nahmen 172 Reiter in der vier Wertungsprüfungen in Geisterholz, Sendenhorst, Warendorf und Lippborg-Unterberg teil, 13 Mannschaften standen im Ergebnis. Die beste Equipe war mit 128 Punkten Lippborg, Milte-Sassenberg, 1980 der erste Sieger überhaupt, folgte mit 122 Punkten vor Ostbevern (112) und Ennigerloh-Neubeckum (106) sowie Sendenhorst und Geister-holz, die sich mit je 90 Punkten Rang fünf teilten. In der Einzelwertung siegte Natalie Freye vor Lina Thülig (Lippborg) und Reinhard Knappheide (Ostbevern).

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