Tschernobyl-Initiative erinnert mit einer kleinen Ausstellung in der Volksbank Albersloh

Albersloh. Vor 30 Jahren löste ein Super-Gau in Tschernobyl die Reaktor-Katastrophe aus. Die Albersloher Tschernobyl-Initiative erinnert mit einer kleinen Ausstellung in der Volksbank Albersloh daran.
Heute vor 30 Jahren passierte das Unfassbare: In einem Kernkraftwerk in Tschernobyl kam es zu einem schweren Reaktorunfall. Der Super-GAU – größter anzunehmender Unfall – forderte unabhängigen Schätzungen zur Folge mehr als 100 000 Tote.
Die gesundheitlichen Folgen, die durch die Katastrophe verursacht wurden, waren und sind verheerend und werden wohl auch noch weit in die Zukunft hineinwirken.
Ludger Breul, Marianne Fittkau-Breul, Barbara Jeiler und Karl Witte haben sich in der Albersloher Volksbank-Filiale getroffen, um eine Info-Tafel aufzubauen. Sie soll nicht nur den schrecklichen Reaktorunfall und dessen dramatische Folgen ins Bewusstsein der Betrachter rücken, sondern auch auf die „Tschernobylaktion 2016“ aufmerksam machen: eine Fortführung der Tschernobylhilfe, die sich dank vieler engagierter Helfer fest vor Ort etabliert hat und 2015 neu organisiert wurde. Bereits seit den 1990-er Jahren setzen sich auch in Albersloh Menschen dafür ein, dass Kinder aus Weißrussland in den Sommerferien in Gastfamilien untergebracht werden können. „Für die Kinder ist es die pure Erholung“, erzählt Barbara Jeiler als Teamleiterin der Tschernobyl-Initiative. „Bereits in den drei Wochen, in denen sich die Kinder hier aufhalten, wird ihr Immunsystem gestärkt“, so die Albersloherin.
Auch in den kommenden Sommerferien sind vom 9. bis zum 31. Juli wieder Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis zwölf Jahren in Albersloh und Umgebung untergebracht. „Wir sind froh, wenn wir aktiv helfen können“, sagte Ludger Breul. Zudem habe die Aktion eine positive Auswirkung auf die Völkerverständigung. „Die Kinder und deren Eltern sind dankbar, dass ihnen diese Möglichkeit geboten wird“, sagte Karl Witte. „Und für die aufnehmenden Familien ist der Aufenthalt der Kinder auch immer eine Bereicherung“, freute sich Marianne Fittkau-Breul. Trotz der Sprachbarrieren funktioniere die Verständigung meist schon nach kurzer Zeit. Und die bleibenden Eindrücke könne einem niemand nehmen.
Die Info-Tafel steht im Eingangsbereich zur Volksbank am Teckelschlaut, so dass sie den Besuchern direkt in den Blick fällt. „Wir wollen emotionalisieren“, erklärte Ludger Breul den Beweggrund für die Aktion. Und wer die Informationen über den Super-GAU und dessen Folgen studiert, kann wohl kaum emotionslos bleiben.

Volksbank-Tschernobyl-Initiative erinnert mit einer kleinen Ausstellung in der Volksbank Albersloh, Vereinigte Volksbank Münster eG
Foto: Pohlkamp

Pressekontakt

Name
Hermann-Josef Mergen
Funktion
Leitung Presse - und Öffentlichkeitsarbeit
Bild
Hermann-Josef Mergen, Vereinigte Volksbank Münster eG
Telefon
0251 - 5005 5150
E-Mail
Schreiben Sie mir
Rückruf
Ich rufe Sie zurück
Termin
Vereinbaren Sie einen Termin
Name
Bernd Pohlkamp
Funktion
Marketing
Bild
Bernd Pohlkamp, Vereinigte Volksbank Münster eG
Telefon
0251 - 5005 5380
E-Mail
Schreiben Sie mir
Rückruf
Ich rufe Sie zurück
Termin
Vereinbaren Sie einen Termin