Vereinigte Volksbank Münster eG und VR-Bank Kreis Steinfurt eG kooperieren

Münster, den 13.03.2017

Vorbereitung einer späteren Fusion

Kooperation mit VR-Bank Kreis Steifurt eG, Vereinigte Volksbank Münster eG
Vorstandsmitglieder beider Banken: (v.l.) Franz-Josef Konermann, Hubert Overesch, Gerhard Bröcker, Ulrich Weßeler, Thomas Jakoby und Friedhelm Beuse

Die Vereinigte Volksbank Münster eG mit Sitz in Münster und die VR-Bank Kreis Steinfurt eG mit Sitz in Rheine stellen die Weichen für die Zukunft. Die Aufsichtsräte und Vorstände dieser zwei regional aneinander grenzenden Genossenschaftsbanken haben entschieden, einen Kooperationsvertrag mit Fusionsabsicht abzuschließen.

Das veränderte Kundenverhalten, die anhaltende Niedrigzinsphase und die wachsenden Kosten aufgrund neuer gesetzlicher und regulatorischer Vorgaben bedeuten eine dauerhafte Belastung für alle Banken. Der Vorstand der Vereinigte Volksbank Münster eG sieht in der Kooperation von zwei ertragsstarken Genossenschaftsbanken große Vorteile in einer noch effizienteren Kostengestaltung und Flexibilität in der Ausgestaltung zukünftiger Aufgaben und Herausforderungen.

Eine große Aufgabe kommt auf die beiden Häuser in den Jahren 2018/2019 zu: Durch die Verschmelzung der beiden genossenschaftlichen Rechenzentren Fiducia AG und GAD eG im Jahr 2015 wird in allen Genossenschaftsbanken ein bundesweit einheitliches IT-System eingeführt. Die Installationen, Einführungen und Mitarbeiterschulungen werden bis zu zwölf Monate andauern. Da beide Volksbanken vom IT-Dienstleister in 2019 zeitgleich umgestellt werden, sollen bei diesem Großprojekt durch Teamarbeit und rationelle Aufgabenverteilung wichtige Synergien genutzt werden, um die gemeinsame Zukunft vorzubereiten.

Die Nachbarinstitute verbindet bereits eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Bezirksebene. Um Synergieeffekte zu erzielen, soll nun diese Zusammenarbeit neben dem Bereich IT sukzessive auch auf andere, beide Häuser fordernde Themenstellungen, wie z.B. Regulatorik, Digitalisierung und Projekt- und Prozessmanagement erweitert werden. Die Vorstände beider Institute versichern: „Die gelebte Nähe zu den Mitgliedern und Kunden und die ganzheitliche Betreuung hat bei allen Veränderungen für beide Genossenschaftsbanken weiterhin höchste Priorität.“

Nach der Fusion entstünde nach den Zahlen von heute eine Volksbank mit einer Bilanzsumme von 4,9 Mrd. Euro, einem betreuten Kundengeschäftsvolumen von 10,8 Mrd. Euro, 126.000 Mitgliedern, 263.00 Kunden und über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit 77 Bankstellen, davon 9 Kompetenzcenter, 46 Filialen und 22 SB-Filialen bliebe auch die fusionierte Bank stark in der Fläche vertreten.    

Pressekontakt

Bernd Pohlkamp, Vereinigte Volksbank Münster eG
Jens Vahlbruch, Vereinigte Volksbank Münster eG