Informationsveranstaltung in Sendenhorst

Sendenhorst, den 12.05.2017

Wie man trotz null Prozent Zinsen sein Geld vermehrt!

Kundenveranstaltung Sendenhorst, Vereinigte Volksbank Münster eG
Union-Investment-Vertriebsdirektor Volkmar Schmidt (2. von rechts) warb auf der Veranstaltung in Sendenhorst für ein Umdenken in der Geldanlage. Ihm zur Seite standen v.l. die Volksbanker: Theres Moddick, Adolf Fiege, Bernd Petry, Birgit Möllmann, Peter Saphörster und Bereichsleiter Andreas Koegler (r.)

Sendenhorst. Die Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf die persönliche Geldanlagestrategien und -möglichkeiten waren das Thema einer Veranstaltung der Vereinigten Volksbank Münster am Donnerstagabend vor rund 100 Teilnehmern in der Gaststätte Waldmunter.

Filialleiter Bernd Petry von der Volksbank Sendenhorst freute sich neben seinen Kollegen aus Freckenhorst, Everswinkel, Drensteinfurt, Albersloh und Rindernde den Referenten des Abends zu begrüßen: Volkmar Schmidt, Vertriebsdirektor der Union Investment. Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank bestimmte seinen einstündigen Vortrag und während dieser Zeit herrschte höchste Aufmerksamkeisstufe in der Waldmutter. Der Banker kritisierte die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). „Mario Draghi pumpt Geld in die Märkte, das können wir uns kaum vorstellen.“

Der Staat profitiert am meisten davon“, sagte Gastredner Volkmar Schmidt weiter:  „So wie der Vater Staat profitiert, sind Sie der Dumme“, sagte er den rund 100 Zuhörern. Der negative Realzins komme einer staatlichen Enteignung gleich. 1990 habe sich das Ersparte noch in elf Jahren verdoppelt. In den Jahren 2010 bis 2014 seien es 38 Jahre gewesen und heute? Volkmar Schmidt hat eine einfache Formel parat: "Die Kennziffer 72 teilen Sie durch den Zinssatz und schon haben Sie die Laufzeit zur Verdoppelung ihres Geldes. 72 geteilt durch 0,1% ergebe 720 Jahre….wer lebt dann noch?"

"Der Staat profitiert am meisten davon“, sagte Gastredner Volkmar Schmidt. „So wie der Vater Staat profitiert, sind Sie der Dumme“, sagte er den rund 100 anwesenden Zuhörern.

Knapp 85 Prozent ihres Geldes hätten die Deutschen in kurzfristigen Liquiditäts- und Geldwerte-Formen angelegt. Und das zu Zinsen unterhalb der Inflationsrate, so der Referent. „Wolfgang Schäuble sieht das und fällt vor Lachen aus dem Rollstuhl“, sagte Volkmar Schmidt. Der Vertriebsdirektor befürchtet, dass das noch viele Jahre so weitergehe.

Der Banker kritisierte die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). „Mario Draghi pumpt Geld in die Märkte, das können wir uns kaum vorstellen.“ Heute, so Schmidt, zahlten die Banken Strafzinsen, wenn sie bei der EZB Geld hinterlegten. „Egal ob Sie Geld zur Bank bringen oder sich leihen, Sie zahlen immer Zinsen“, sagte er. So warb der Vertriebsdirektor zu einem Umdenken und für langjährige Sparpläne.

Volkmar Schmidt schaffte es in seiner Rede den Spannungsbogen zu ziehen, die Risiken und vor allem die Chancen aufzuzeigen und somit den Weg zu aufzuzeigen, wie die Kunden auch in Zukunft ihr Geld nicht "verbrennen", sondern die Chancen wahrnehmen, die ihnen auf dem Finanz- und Kapitalmarkt geboten werden. Volkmar Schmidt belegte seine Lösungen mit Statistiken und Beispielen, so dass letztendlich die Teilnehmer dieser Veranstaltung mit der Gewissheit nach Hause fuhren, "es ist besser sich eine Stunde um sein Geld zu kümmern als eine Stunde zu arbeiten."

Pressekontakt

Bernd Pohlkamp, Vereinigte Volksbank Münster eG
Jens Vahlbruch, Vereinigte Volksbank Münster eG