Vereinigte Volksbank Münster gestaltet erfolgreich die Zukunft

Bankhaus legt die Geschäftszahlen 2017 vor und blickt optimistisch in die Zukunft

Bilanzpressekonferenz Bilanzsumme, Kundengeschäftsvolumen und Ergebnis gesteigert
  • Bilanzsumme 2,348 Mrd. € und Kundengeschäftsvolumen 5,513 Mrd. € nachhaltig gesteigert
  • Kreditgeschäft wächst um 3,4 % auf 2,46 Mrd. € / Neugeschäftsvolumen 0,5 Mrd. €
  • Kundenvermögen legt um 6,5 % auf 3,05 Mrd. € zu / Starke Zuwächse bei Mandaten der Vermögensverwaltung und beim Wertpapiervolumen (+ 11,1 %)
  • Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit steigt deutlich um 37,0 % auf 15,8 Mio. € / Dividende bleibt auf attraktivem Niveau
  • Zinsergebnis trotz Geschäftswachstums mit 43,4 Mio. € weiter rückläufig (- 2,4 %)
  • Provisionsergebnis auf hohem Niveau deutlich um 16,8 % auf 23,5 Mio. € gestiegen
  • Verwaltungsaufwand reduziert sich trotz Geschäftswachstums auf 48,3 Mio. €
  • Bilanzielles Eigenkapital gestärkt / Heute schon zukunftssichere Gesamtkapitalquote nochmals verbessert
  • Erfolgsfaktoren Mitarbeiter und FinanzGruppe
  • Die Zukunft gestalten – stationär und digital / MeinInvest – RoboAdviser
  • Bank der Regionen: Kooperation mit Fusionsabsicht / Umstellung auf neue Bankensoftware

Münster. Auch im Jahr nach der Aufnahme der Genossenschaftlichen Idee als immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO (November 2016) und im Jahr vor dem 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen blickt die Vereinigte Volksbank Münster auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurück. „Trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, den soliden und erfolgreichen Wachstums¬kurs unserer Bank fortzusetzen. Wir konnten zudem unsere Marktposition weiter stärken und sogar noch ausbauen“, betonte ein zufriedener Vorstand anlässlich der Jahrespressekonferenz. „Sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft liegen unsere Ergebnisse weitgehend oberhalb unserer Planung und schließen damit direkt an das gute Ergebnis des Vorjahres an. Eine derart stabile und nachhaltige Entwicklung ist für Banken derzeit alles andere als selbstverständlich. Wir schauen daher optimistisch in die Zukunft, blenden zugleich aber die weiterhin großen Herausforderungen der Digitalisierung und der Niedrigzinsphase nicht aus“. Mit diesen Worten eröffnet der Vorstandssprecher, Gerhard Bröcker, die Jahrespressekonferenz 2018.

Bilanzsumme 2,348 Mrd. € und Kundengeschäftsvolumen 5,513 Mrd. € nachhaltig gesteigert

Die Bilanzsumme stieg um 7,0 % auf 2,348 Mrd. € (Vj. 2,194 Mrd. €), das Kundenge¬schäftsvolumen wuchs um 5,1 % auf 5,5 Mrd. € (Vj. 5,2 Mrd. €). Der genossenschaftliche Gedanke im Verbund mit regionaler Präsenz war auch im Jahr 2017 wichtiger Teil unseres Handelns und der Kundenbindung. Darauf vertrauen rund 119.000 Kunden, von denen etwa 63.000 zugleich auch Mitglieder sind, also Anteilseigner der Bank. „Mit diesem Vertrauensbeweis ist für uns eine besondere Verantwortung verbunden. Wir engagieren uns kontinuierlich und nachhaltig für das Wohl der Menschen in der Region, für den Mittelstand, das Handwerk und das Gewerbe. Dies zahlt sich aus und führt zu dem erfreulichen Wachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr“, betonte Vorstandssprecher Gerhard Bröcker.

Kreditgeschäft wächst um 3,4 % auf 2,46 Mrd. € / Neugeschäftsvolumen 0,5 Mrd. €

Das Kundenkreditgeschäft konnte vor allem aufgrund der Zuwächse im Mittelstands- und Immobilien-finanzierungsgeschäftes um 3,4 % auf 2,46 Mrd. € (Vj. 2,38 Mrd. €) ausgebaut werden. „Wir sind mit einem Neugeschäftsvolumen von 290 Mio. Euro auch in 2017 ein verlässlicher Partner für unsere Firmen- und Immobilienkunden bei der Umsetzung ihrer Projekte und Investitionen gewesen. Der Erfolg beruht auch auf unseren optimierten Beratungskonzepten „Unternehmerdialog“ und „Mehrwertanalyse“, mit denen wir für alle Finanzierungs- und Anlagethemen eines Unternehmers passende Lösungen erarbeiten können,“ so Thomas Jakoby, für das Firmenkundengeschäft verantwortlicher Vorstand. Einen Anteil am Finanzierungsvolumen steuerte auch die Vergabe von immerhin 56,1 Mio. € (Vorjahr 55,6 Mio. €) öffentlichen Förderkrediten bei. Die um 1,0 % erhöhten Neuzusagen im Fördermittelgeschäft konnte insbesondere für mittelständische Investitionsvorhaben, für Wohnungsbauprojekte und für Investitionen im Bereich Landwirtschaft zur Verfügung gestellt werden.

Das Baufinanzierungsgeschäft mit Privatkunden hat nach dem Rückgang in 2016 - bedingt durch die Umsetzung der Wohnimmobilienkredit-Richtlinie – wieder deutlich Fahrt aufgenommen. 1.347 Finanzie¬run-gen mit einem Volumen von Euro 221 Mio. € (Vorjahr 191 Mio. €) wurden privaten Bauherren aus eigenen Mitteln und öffentlichen Förderkrediten bzw. vermittelten Darlehen zur Verfügung gestellt. „Wir haben uns damit dem Ausnahmejahr 2015 deutlich angenähert und haben damit das zweitbeste Baufinanzierungsergebnis in der Geschichte der Bank geschrieben.“ so Thomas Jakoby weiter.

Kundenvermögen legt um 6,5 % auf 3,05 Mrd. € zu / Starke Zuwächse bei Mandaten der Vermögensverwaltung und beim Wertpapiervolumen (+ 11,1 %)

Das gesamte Kundenvermögen wächst um 6,5 % oder 186 Mio. € auf 3,05 Mrd. € (Vj. 2,86 Mrd. €). Die Kundeneinlagen sind dabei unverändert ein wichtiger Erfolgsfaktor und Hauptrefinanzierungsquelle für das Kreditgeschäft. Sie stiegen um 4,6 % auf 1,74 Mrd. € (Vj. 1,66 Mrd. €). Das zeigt, dass die Vereinigte Volksbank Münster als zuverlässiger Partner weiterhin sehr geschätzt wird und das Vertrauen seiner Mitglieder und Kunden genießt. Die Institutssicherung der genossenschaftlichen Finanz-Gruppe schützt Einlagen von Kunden in unbegrenzter Höhe, so dass hier trotz des weiter anhaltenden Nullzins- bzw. Negativzinsniveaus ein sehr gutes Ergebnis erzielt wurde. „Auch weiterhin musste unsere Volksbank jedoch institutionelle und gewerbliche Einleger zwangsläufig an den Kosten der Negativzinspolitik der EZB – in Höhe eines mittleren sechsstelligen Betrages – beteiligen“, so Thomas Jakoby.

Die Auswirkungen der Niedrigzinspolitik wirken zunehmend auch auf das Anlageverhalten der Kunden. Bei klassischen Anlagemöglichkeiten, wie z.B. dem Sparbuch, sind keine Zinsen mehr zu erzielen. Für Anleger, bei denen entsprechende Voraussetzungen vorliegen, sind daher alternative Anlageformen wie Investmentfonds sehr beliebt. Dadurch setzt sich der positive Trend im Wertpapiergeschäft fort: Das Kundendepotvolumen legt um 11,1 % auf Euro 996 Mio. Euro zu.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in unserem, in den letzten Jahren auf- und ausgebauten Geschäftsfeld Private Banking wider. Insgesamt werden mehr als 4.000 Privatkunden und Unternehmer in allen Fragen des Vermögensmanagements, von der Finanz- und Vorsorgeplanung über die Generationen- und Stiftungsberatung bis hin zum Immobilienmanagement, betreut. In der Vermögensverwaltung konnten sowohl die Anzahl der Mandate als auch das betreute Volumen überdurchschnittlich gesteigert werden. Vorstandsmitglied Thomas Jakoby: „Wir konnten den Bereich Portfoliomanagement personell und konzeptionell weiter entwickeln. Die kompetente Beratung unserer ausgewiesenen Spezialisten hat unsere vermögende Kundschaft von unserer Kompetenz und Erfahrung überzeugt.“

Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit steigt deutlich um 37,0 % auf 15,8 Mio. € / Dividende bleibt auf attraktivem Niveau

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ist nach Bewertung und Risikovorsorge im Kreditgeschäft in Höhe von 15,8 Mio. € (Vj. 11,5 Mio. €) deutlich ausgebaut worden. Der erzielte Jahresüberschuss bietet die Möglichkeit, erneut eine überdurchschnittliche Dividende auszuschütten und die Rücklagen angemessen zu stärken. In der Vertreterversammlung wird im Juni über eine unveränderte, attraktive Dividende von 4 % abgestimmt.

Zinsergebnis trotz Geschäftswachstums mit 43,4 Mio. € weiter rückläufig (- 2,4 %)

Das anhaltende Niedrigzinsumfeld hinterlässt trotz des Gesamtwachstums weiterhin Spuren im Zinsergebnis, das mit 43,4 Mio. € (Vj. 44,5 Mio. €) um 2,4 % rückläufig ist. Die Negativzinsen auf Kundeneinlagen, die für Liquiditätsanlagen am Markt und bei der Zentralbank in Rechnung gestellt werden, tragen zu diesem rückläufigen Ergebnis bei.

Provisionsergebnis auf hohem Niveau deutlich um 16,8 % auf 23,5 Mio. € gestiegen

Im Zuge einer konsequenten Fokussierung auf die Genossenschaftliche Beratung und eines Ausbaus der Vermögensverwaltungsaktivitäten sowie der Vermögensbetreuung befindet sich das Provisionsergebnis weiterhin auf hohem Niveau. Es konnte nochmals deutlich um 16,8 % auf 23,5 Mio. € (Vj. 20,1 Mio. €) verbessert werden.

Verwaltungsaufwand reduziert sich trotz Geschäftswachstums auf 48,3 Mio. €

Die Vereinigte Volksbank Münster hat ihre Kostenstrukturen in den letzten beiden Jahren systematisch überprüft und ein effizientes Prozess- und Kostenmanagement eingeführt. Die Bemühungen wirken sich - wie auch im Vorjahr bereits erkennbar war - nachhaltig auf die Entwicklung des Verwaltungsaufwandes aus, der sich erneut um 1,7 % auf 48,3 Mio. € (Vj. 49,2 Mio. €) reduzierte.

Bilanzpressekonferenz - geforderte Kapitalquoten werden bereits heute erfüllt

Bilanzielles Eigenkapital gestärkt / Heute schon zukunftssichere Gesamtkapitalquote nochmals verbessert

Das bilanzielle Eigenkapital erhöht sich – vorbehaltlich der Zustimmung der Vertreterversammlung – um 9,0 Mio. € oder 4,4 % auf 211,2 Mio. € und entwickelt sich damit seit Jahren nachhaltig positiv. Das aufsichtsrechtliche Kapital reduziert sich einerseits durch nicht mehr anrechenbare Kapitalbestandteile um 5,8 Mio. €, steigt aber durch die Thesaurierungen im laufenden Jahr wieder um 9,2 Mio. €.

Die ab 2019 geforderte Gesamtkapitalquote wird bereits heute vollumfänglich erfüllt. Sie wurde im Jahr 2017 nochmals auf 16,67 % verbessert. Aufgrund der weiter steigenden gesetzlichen Kapitalanforderungen steht die nachhaltige Substanzbildung durch Eigenkapitalbildung aus eigener Ergebniskraft weiter im Vordergrund.

Erfolgsfaktoren Mitarbeiter und GenossenschaftlicheFinanzGruppe

Die gute Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr verdanken wir unseren engagierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Partnern in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Diese zählen zu den Marktführern unserer Branche und unterstützen unser Finanzdienstleistungsangebot mit attraktiven Beratungsleistungen und Produkten. Vorstandssprecher Gerhard Bröcker betont: „Die Basis einer erfolgreichen Kunde-Bankbeziehung sind die Mitarbeiter: wenn diese mitziehen, motiviert und mit Freude und Spaß ihrer Tätigkeit nachgehen, spüren das auch die Mitglieder und Kunden. Für uns ist eine positive Grundeinstellung ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor, daher nimmt die Förderung und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin einen sehr großen Stellwert für uns ein“.

In Zahlen lässt sich das Engagement wie folgt ausdrücken: Neben 17.562 genossenschaftlichen Beratungen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank sowie ihre Partner der Finanzgruppe weitere 2.626 Firmenkundendialoge und 2.243 Baufinanzierungsberatungen im Jahr 2017 durchgeführt. Es wurden insgesamt 2.900 neue Kreditverträge abgeschlossen, 203.220 telefonische Kundenkontakte bearbeitet und 22,8 Mio. Zahlungsverkehrsaufträge durchgeführt. Das Vertrauen der Kunden entwickelt sich dabei weiter äußerst positiv, so dass wir 2.187 neue Mitglieder (+ 3,6 %) von den Vorteilen der genossenschaftlichen Idee überzeugen konnten

Zudem blickt die Immobilienabteilung der Volksbank auf ein überaus positives Geschäftsjahr zurück. Insgesamt wurden Objekte in einem Gesamtwert von 48,6 Mio. € vermittelt (Vj. 35,7 Mio. €). Dieser Zuwachs von 36 % zeigt, dass die Nachfrage nach Immobilien auch im Jahr 2017 konstant hoch war. Dabei übertraf die Nachfrage das Angebot bei weitem. Dies lasse gerade in Münster die Preise weiter steigen. Die Vermittlung von Immobilien gestaltet sich insgesamt aufgrund des zunehmend fehlenden Angebots damit weiter anspruchsvoll und bedarf zukünftig auch neuer Wege bei der Generierung von Vermittlungsobjekten.

Die Zukunft gestalten – stationär und digital / MeinInvest - RoboAdviser

„Die anhaltende Niedrigzinsphase, eine „ausufernde Regulatorik“, die rasante Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sowie das veränderte Kundenverhalten sind Herausforderungen, denen sich die Bank stellen muss. Mitglieder und Kunden nutzten immer mehr Online-Angebote und besuchen immer weniger die klassischen Filialen. Deshalb müssen wir mit passgenauen Lösungen auf dieses veränderte Kundenverhalten reagieren. Daher werden wir unser Filialnetz neu ausrichten, optimieren und zugleich kräftig investieren“, betonte das Vorstandsmitglied, Friedhelm Beuse bei der Pressekonferenz.

Im Jahr 2017 hat die Vereinigte Volksbank Münster ihre vier Kompetenz-Center personell verstärkt und bietet dort die gleichen Spezialisten an wie in der Hauptstelle. Zudem wurde die Volksbank Hiltrup erst im letzten Jahr mit großem Aufwand baulich modernisiert und den zukünftigen Anforderungen entsprechend neu gestaltet. Teil der Veränderungen sei jedoch auch die Aufgabe des bedienten Service in kleineren Filialen und die Einrichtung von SB-Standorten als Alternative. Bereits heute erfolgt dies zum Teil gemeinsam mit der Sparkasse. Ein Beispiel für das erfolgreiche Vorgehen sei Alverskirchen. Dort hat die Volksbank die bestehende Filiale bereits zu einem SB-Standort umgebaut und betreibt diesen erfolgreich gemeinsam mit der Sparkasse.

„Durch diesen mit allen Beteiligten abgestimmten Schritt sind die Bargeld¬versorgung, der Konto-auszugsservice und der Überweisungsverkehr weiter uneingeschränkt vor Ort möglich: Das sind die Dienstleistungen, die mit Abstand am meisten nachgefragt werden", erklärte Friedhelm Beuse. Besonders wichtig sei bei derartigen Veränderungen die enge Einbeziehung der Mitglieder und Kunden vor Ort. Daher beteiligt die Volksbank zukünftig ihre Mitglieder an der Vorbereitung der Veränderung selbst, wie auch an deren Kommunikation und stimmt das Vorgehen im Rahmen der notwendigen Veränderungen gemeinsam ab.

Immer stärker im Blickpunkt steht zudem die Online-Filiale, die digitale Bank. „Die Digitalisierung fordert uns und unsere Bank heraus. Wir müssen die Veränderungen aber auch als Chance sehen“, so Vorstand Friedhelm Beuse. Daher investiere die Vereinigte Volksbank Münster bereits seit Jahren in innovative, stationäre und digitale Kanäle, um den sehr spezifischen Anforderungen der Kunden optimal gerecht werden zu können. Die Ausrichtung beinhalte Kompetenz-Center und Filialen, in denen zugleich eine persönliche wie digitale Betreuung möglich sei. Besonders hervorzuheben sei hier die in 2016 gegründete neue Filiale „Volksbank.digital“ deren Beratung per Videochat sich ganz hervorragend entwickelt habe. „Anfangs haben unsere Kunden zögerlich auf das neue Angebot reagiert, aber aufgrund der guten Erreichbarkeit wochentags von 8:00 bis 20:00 Uhr, werde der digitale Beratungskanal nun regelmäßig und mit Begeisterung auf Kunden- und Mitarbeiterseite genutzt“, so Friedhelm Beuse. Zudem stehe das stark gefragte Kunden-Service-Center ab April mit deutlich erweiterten Öffnungszeiten wochentags von 6:00 bis 22:00 Uhr sowie samstags von 8:00 bis 14:00 Uhr telefonisch zur Verfügung. Ergänzend bereiten die Internetseite sowie ein umfangreiches App-Angebot alle Beratungsthemen, wie die Altersvorsorge oder die Baufinanzierung, ebenfalls digital auf. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Komplettlösung die Grundversorgung vor Ort und die Nähe zu unseren Kunden gewährleisten können und unseren Kunden zur freien Wahl stellen, wann sie uns wie erreichen wollen, persönlich, persönlich-digital oder digital“, so Vorstandsmitglied Friedhelm Beuse.

„Für das erste Quartal 2018 bereiten wir mit „MeinInvest“ ein weiteres, interessantes neues Angebot vor. Als eine der ersten Banken in Deutschland, bieten wir unseren Kunden dann die Möglichkeit, ihre Anlage-entscheidungen zusammen mit einer „Künstlichen Intelligenz“, einem RoboAdviser, auszuarbeiten.“, so Beuse weiter. Das Angebot von MeinInvest umfasse eine digitale und individuell risikoorientierte Anlage-beratung, die sich sowohl an den finanziellen Möglichkeiten des Anlegers, wie auch an seinen ganz konkreten Zielen und Wünschen orientiere und dabei die optimale Anlagestrategie vorschlage.

Bank der Regionen: Kooperation mit Fusionsabsicht / Umstellung auf neue Bankensoftware

Im Hinblick auf die laufende Kooperationsvereinbarung mit Fusionsabsicht zur Volksbank Münsterland Nord im Jahr 2020 betonte Vorstandssprecher Gerhard Bröcker: „Zusammen mit unseren zukünftigen Partnern, der VR-Bank Kreis Steinfurt und der Volksbank Greven, wollen wir die Herausforderungen des Marktes und des Wettbewerbs weiter erfolgreich meistern. Innovative und digitale Lösungen werden dabei ein zentrales Instrument sein, mit dem wir erfolgreich die Zukunft gestalten wollen. Die gelebte Nähe zu den Mitgliedern und Kunden und deren ganzheitliche Betreuung hat bei allen Veränderungen für unsere Häuser weiterhin höchste Priorität“. In der Kooperation sehen die drei Genossenschaftsbanken große Vorteile in einer noch effizienteren Kostenorientierung und Flexibilität in der Ausgestaltung zukünftiger Aufgaben und Herausforderungen wie z.B. Regulatorik, Digitalisierung sowie Projekt- und Prozessmanagement.

Die erste große gemeinsame Aufgabe kommt auf die Häuser bereits 2018/2019 zu: Durch die Verschmelzung der beiden genossenschaftlichen Rechenzentren Fiducia AG und GAD eG im Jahr 2015 wird in allen Genossenschaftsbanken ein bundesweit einheitliches IT-System eingeführt. Die Installationen, Einführungen und Mitarbeiterschulungen werden bis zu zwölf Monate andauern. Da beide Volksbanken vom IT-Dienstleister in 2019 zeitgleich umgestellt werden, sollen bei diesem Großprojekt durch Teamarbeit und rationelle Aufgabenverteilung wichtige Synergien genutzt werden, um die gemeinsame Zukunft vorzubereiten.

Abschließend macht der Vorstand noch einmal deutlich

 „Wir schauen positiv in die Zukunft. Den Markt und das Verhalten unserer Mitglieder und Kunden beobachten wir natürlich sehr sorgfältig weiter. Unsere Zahlen belegen, dass parallel zu den neuen digitalen Angeboten die Nachfrage nach einer qualifizierten persönlichen Beratung steigt. In diesem Zusammenhang passt auch die Bewertung durch das Handelsblatt, das zum ersten Male einen regionalen Bankentest durchgeführt hat. Die Untersuchung erstreckte sich auf Service, Beratung, digitaler Service, Kundenvertrauen und Kundenzufriedenheit. In Münster wurden 680 Münsteraner befragt. Die Vereinigte Volksbank Münster belegt hierbei unter den Münsteraner Banken den 1. Platz. Das gibt uns Selbstvertrauen, um auf diesem Wege weiter hochkonzentriert für unsere Mitglieder und Kunden zu arbeiten und die Zukunft zu gestalten: Zur privaten Vorsorge, zur eigenen Immobilie und zur Absicherung der Familie gehört eine vertrauensvolle Beratung.“

Pressekontakt

Jens Vahlbruch, Vereinigte Volksbank Münster eG