Ziel erreicht

Münster, den 24.07.2020

Vertreter aller Häuser stimmen für die Verschmelzung

Volksbank Münsterland Nord eG
Die Karte zeigt das Geschäftsgebiet der „Volksbank Münsterland Nord“ mit Hauptsitz in Münster.

Münster. Die Mitgliedervertreterinnen und -vertreter der VR-Bank Kreis Steinfurt haben in der gestrigen Vertreterversammlung mit 100% für die Fusion gestimmt. Damit ist das entscheidende Abstimmungsergebnis (der aufnehmenden Bank) für die neue Volksbank Münsterland Nord eG, der zweitgrößten Volksbank in Nordrhein-Westfalen, gefallen.

Somit wird für das Münsterland ein neuer genossenschaftlicher Wert geschaffen, der mehr ist als die Summe seiner Einzelteile - DIE Bank unserer Region. „Gemeinsam werden wir eine starke, dynamische und zukunftsfähige Bank für die Menschen, Mitglieder und Unternehmen im Münsterland bleiben. So nah am Kunden, wie wir das immer waren – aber eben mit Mehr Mitarbeitern – Mehr Möglichkeiten – Mehr Erfahrung – Mehr Branchenkenntnis – Mehr Vertrauen – Mehr Chancen – einfach „Mehr Bank für unsere Region“, sind sich die Vorstände einig.

Bereits am Dienstagabend stimmten die Vertreterinnen und Vertreter der Vereinigten Volksbank Münster mit 94% und am Mittwoch die Volksbank Greven mit 100% für diesen historischen Zusammenschluss.

Neue Bank mit rund 280.000 Kunden im Münsterland

Die neue Bank „Volksbank Münsterland Nord eG“ mit rund 280.000 Kunden im Münsterland entsteht rechtlich rückwirkend zum 1. Januar 2020. Die technische Verschmelzung wird Anfang September 2020 erfolgen.

„Mit der Verschmelzung können wir unsere Stärken bündeln und Synergien schaffen und so beispielsweise auch in das Thema Digitalisierung investieren“, erklärt der zukünftige Vorstandssprecher Gerhard Bröcker.

Für die Kunden wird die Fusion zunächst nicht spürbar sein. Alle Verträge bleiben gültig, IBAN, BIC und Bankleitzahl ändern sich mit Übergangsfristen. Zu Filialschließungen kommt es durch die Verschmelzung nicht, da es keine Doppelstruktur in den Ortschaften gibt.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der neuen Bank liegt in der kundenorientierten Regionalbanken-konzeption. Dazu werden drei Generalbevollmächtigte als Regionaldirektoren jeweils mit Sitz in Rheine, Greven und Münster das Privat- und Firmenkundengeschäft sowie das Private Banking in den Regionen vor Ort verantworten. So können weiterhin 95% der Kunden -wie bisher- vor Ort mit kurzen Entscheidungswegen und deutlich ausgeweiteten Kompetenzen betreut werden.

Neue Aufsichtsräte

Der künftige Aufsichtsrat soll aus insgesamt 27 Mitgliedern bestehen. Die Kapitalseite wird mit jeweils 8 Mitgliedern aus Rheine, 2 aus Greven und 8 aus Münster sowie 9 Arbeitnehmervertretern (4 aus Rheine, 1 aus Greven, 4 aus Münster) besetzt. Der Standort in Münster an der Neubrückenstraße 66 bleibt als Hauptsitz bestehen. Als Verwaltungssitze sind die Standorte Telgte und Rheine vorgesehen.

Impressionen der drei Vertreterversammlungen aus Münster, Greven und Rheine

Pressekontakt

Sabrina Bieschke - Vereinigte Volksbank Münster eG